mo & bsd

Tut mir leid, dass ich mich schon wieder so lange nicht gemeldet hab.Irgendwie geht die Zeit so unheimlich schnell um, inzwischen hatten wir schon Weihnachten^^.Es gibt aber auch nichts besonderes zu erzählen, halt den gleichen Kram wie sonst auch.Hab übrigens gerad erst die letzten Kommentare gelesen, weil ich von mylog nie eine Mail krieg, also nicht wundern, dass ich noch nicht geantwortet hab.

Morgen fängt nach 2 Wochen Praktikum wieder die Schule an und ich hab jetzt schon Panik vor dem ganzen Stress, der auf mich zukommen wird.Außerdem krieg ich mein Zeugniss und das ist einfach nur schlecht.Wird kein angenehmer Tag werden.
Was gibt es sonst noch?Genau, Schnee.Es ist so verdammt kalt und ungemütlich draußen, dass ich nur rausgeh wenn es sein muss.Ich gehöre definitv zu den Leuten, die ständig und vorallem auch in geschlossen Räumen frieren.Zudem hab ich einfach keine Klamotten für so ein Wetter.Das sind Temperaturen, bei denen mir die Zähne nonstop klappern und mir vor Kälte schlecht wird, dass ich am Liebsten sterben würde.Ich frag mich ernsthaft, wie ich das im letzten Winter überlebt hab.Es ist jetzt genau ein Jahr her, als es so mit dem Gewicht runter ging und meine Eltern Aufmerksam wurden, als das mit Therapie und Klinik ins Rollen kam.Meine Mutter lag letztens bei mir und meinte, dass sie unheimlich froh ist, dass es jetzt vorbei ist und wie schrecklich diese Zeit war.Ich hab ihr zugestimmt, aber ich muss ich zugeben, dass ich genau das auch vermisse und mir zurückwünsche.Es ist irgendwie peinlich, aber ich hab mich nicht mehr ansatzsweise so unter Kontrolle wie früher.Ich denke ständig ans Essen und könnte eigentlich immer weiter machen, wenn ich nicht solche Angst um mein Gewicht hätte.Es ist nicht so, dass ich mehr esse als andere, aber ich hab immer Lust dazu, auch wenn mein Tagesplan ganz normal aussieht.Ich kann nicht sagen, dass ich nichts mehr will wenn ich aufhöre, sondern nichts mehr darf.Dadurch hab ich das Gefühl, mich ständig einschränken zu müssen.Außerdem hab ich mein neues Höchstgewicht von 54kg erreicht und fühl mich nicht im stande das zu ändern.Was soll ich machen?Wieder anfangen weniger zu essen, vielleicht 2-3kg abnehmen und dann wieder zunehmen.Ich will nicht mein Leben lang darauf achten müssen, dass ich eine bestimmte Zahl halte, wie soll ich denn da von diesen ganzen Gedanken loskommen.Auf der anderen Seite, gefalle ich mir so überhaupt nicht und verbringe viel Zeit damit, mich genau damit zu beschäftigen.Es ist, als wäre das nicht mein Körper, in dem ich jetzt stecke.Der den ich immer kannte, sah nie so aus und es fällt mir verdammt schwer mich damit abzufinden.Es ist so frustrierend, wenn einem fast alle Hosen zu klein geworden sind und sogar die Schuhe drücken, weil man überall Gewicht zugelegt hat.Ich hab jetzt mit Sport angefangen und will versuchen mich gesünder zu ernähren, vielleicht hilft das ja.Es kommt mir vor, als würde ich einen riesen Schritt zurück machen, aber ich hab auch keine Ahnung wie ich nach vorne kommen soll.Ich will einfach nur, dass das alles endlich aufhört.Erlich, ich hab den ganzen Scheiß so satt.Ich weiß noch, wie motiviert ich in der Klinik war und wir uns die Zukunft so rosig vorgestellt haben.Ich war mir sicher, dass ich nie wieder dahin zurück gehen wollen würde.Jetzt bin ich am sogenannten Ziel und es ist irgendwie enttäuschend.Natürlich gibt es auch Momente, da bin ich glücklich darüber, aber zur Zeit fällt es mir so schwer.Das hört sich vielleicht so an, als hätte ich schon aufgegeben, aber das stimmt so nicht.Ich will mich nicht wieder in die Essstörung stürzen.Auch wenn es verlockend ist, so schnell geb ich sicher nicht nach.Wenn ich mir vorstelle, wie sehr ich gekämpft hab und was ich dafür alles durchstehen musste, ist mir das zu wertvoll um es einfach aufzugeben.

Ich hab seit neustem Hörbücher für mich entdeckt.Mir fällt es manchmal schwer einzuschlafen und das obwohl ich hundemüde bin, dann kann ich auch nichts mehr lesen oder mich anders beschäftigen.Aber so im Bett zu liegen und eine Geschichte zu hören ist wircklich entspannend.Ich hab mit "Das Spiel des Engels" von Carlos Ruiz Zafón angefangen, das ist sozusagen die Fortsetzung von "Der Schatten des Windes".Das Buch hab ich damals in der Klinik gelesen und es hat mir unheimlich gefallen.Den Zweiten Teil fand ich nicht ganz so gut, aber vorallem als Hörbuch schön.Jetzt mach ich mit Joy Fielding weiter, weil ich durch meine Mutter schon viel von ihr gelesen hab.Ich weiß, als Gutenachtgeschichten passen ihre Bücher eigentlich überhaupt nicht.Keine Ahnung wie ich das beschreiben soll, sie schreibt spannend, aber trotzdem immer sehr ruhig find ich.Also geh ich jetzt lieber ins Bett,

Gute Nacht (:

 

31.1.10 22:43
 


Werbung


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


tin / Website (1.2.10 12:00)
hey süße
ersteinmal wollte ich fragen, ob ich dir eine mail geschickt hatte. ich kann mich absolut nicht erinnern und in meinem kopf habe ich nun schon so oft überlegt was ich schreiben werde und da kann ich nciht mehr auseinanderhalten ob ich es nun schon geschrieben hab oder nicht :D

ich muss sagen dein eintrag klingt irgendwie ein wenig hoffnungslos. und ich habe sehr oftden eindruck, dass die einsamkeit sehr präsent ist bei dir. in deinen einträgen, als stündest du ganz alleine dar mit der neuen situation und dem veränderten körper. aber ich finde es große klasse, dass du so offen und ehrlich darüber schreibst. was du dir wünscht.. und manchmal müssen rückschritte auch drinne sein, meinst du nicht? du solltest eben auch aufpassen, dass nicht nur dein körper, sondern auch dein kopf beim zunehmen mitkommt. ansnsten kommt bald der punkt, an dem du dich nicht mehr erträgst (auch wenn du wunderschön bist ) und wieder in alte muster fällst.

alles alles liebe
und ich denke an dich
kussi

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen
Gratis bloggen bei
myblog.de