mo & bsd

 

Wenn mich jemand fragt wie es mir geht, dann lautet die Antwort automatisch, dass alles gut sei. Unwichtig ob es in dem Moment stimmt, man sagt das, was von einem erwartet wird.Das hat sich schon so eingespielt, man denkt gar nicht weiter darüber nach.
Als ich letzte Woche in der Klinik war um eine Freundin zu besuchen und mich die Betreuer gefragt haben, wie es läuft, war es wieder dasselbe. Genau wie die Reaktion darauf, nämlich, dass ich auch so aussehen würde. Lächeln, sich bedanken, sagen man kommt schon zurecht. Mir kommt es so vor, als hätte ich aufgrund meines Gewichts, nicht mehr das Recht mich schlecht zu fühlen. Alle schließen daraus sofort, dass es mir fantastisch geht und die Esstörung weg sei. Wie soll ich da erklären, dass ich mich, auch wenn ich körperlich gesund bin, trotzdem so kaputt fühle. Ich will, dass mein Körper sich wieder anpasst und für mich spricht.
In diesem Zustand empfinde ich nur Hass und Ekel mir selbst gegenüber. Das lass ich leider auch an anderen aus, besonders an denen, die mir am Meisten bedeuten.In letzter Zeit bin ich schrecklich agressiv, vorallem mit meiner Mutter rede ich kaum und wenn, dann ruppig und nur das Nötigste. Ich will sie spüren lassen, wie es mir geht, wie wenig mir dieses angeblich wundervolle, normale Leben gefällt. Sie dafür bestrafen, dass sie mich so weit gebracht haben und mir erzählt haben es wäre viel besser, lebenswert. Jetzt bin ich dort und der einzige Unterschied zu früher ist mein Gewicht.Natürlich weiß ich noch, dass es mir vor einem Jahr auch nicht viel besser ging, aber ich war halt dünn.Das ist etwas, jetzt hab gar nichts mehr.
Ich weiß selbst, wie sehr mich die Magersucht damals eingeschränkt hat und ich weiß, dass es viele negative Seiten gab, aber es war nicht nur Schlechtes. Sie hat mir auch das Gefühl gegeben, etwas besonderes zu sein. Nicht unbedingt auf positive Weise, aber ich war anders.Ich gehörte nicht dazu, aber es war in Ordnung, weil ich nicht darum kämpfen musste mich den anderen anzupassen. Ich hatte meine Ruhe und stand nicht unter diesem Druck zu gefallen, weil ich nicht das Bedürfniss hatte unter Leuten zu sein. Ich hatte meine eigene kleine Welt, das war gut so und es hat mir gereicht. Ich musste nicht so tun, als wäre ich gut drauf, als wäre ich stark, man hat mir das Gegenteil angesehen. Man hat sich um mich gekümmert, weil die Menschen gemerkt haben, dass ich ihre Fürsorge brauchte. Zurzeit erscheinen mir diese Punkte wieder so verlockend. Als ich in der Klinik anfing zu essen, war ich so motiviert, weil es vieles gab, für das es sich gelohnt hat zu kämpfen. Das alles ist nicht weg, aber es rückt in den Hintergrund oder erscheint mir nicht wichtig genug. Es spricht im Moment nichts dafür, wieso ich nicht wieder abnehmen sollte, wie naiv das auch klingen mag.
Der Körper in dem ich jetzt stecke ist  für mich nicht auszuhalten, geschweige denn, zu akzeptieren. Jeden Morgen die gleiche Qual, sich in diese engen Jeans zu zwengen, die mir letztes Jahr noch vom Hintern gefallen sind. Wenn ich meine Schuhe anziehe und merke, dass sie drücken, weil sogar meine Füße größer geworden sind. Ich könnte bei jedem Blick auf meinen Körper anfangen zu weinen und nur der Gedanke daran, dass es nicht für immer sein muss, lässt mich das aushalten. Ich habe mittlerweile, von meinem Tiefstgewicht aus, 15kg zugenommen und seh nicht mehr aus wie früher. Ich kann mir nicht einmal mehr mein Gesicht im Spiegel anschauen, weil ich es sich so schrecklich verändert hat.


Tut mir leid, dass ich über solche Dinge schreibe. Aber ich muss mir das einfach von der Seele schreiben, weil diese Gedanken, wohl oder übel, einfach da sind. Sie schwirren andauernd in meinem Kopf rum und sind nicht wegzukriegen. Ich kann es niemandem erzählen, deswegen entschuldigt, dass ich euch mit sowas vollquatsche, aber das muss einfach mal raus.
Ich will damit niemanden verletzten, der Normalgewicht hat, weil ich es nur am meinem Körper so schrecklich finde, also versteht das bitte nicht falsch. Ich wünschte, ich könnte eines dieser Mädchen sein, denen man ansieht, dass sie sich wohl in ihrer Haut fühlen, was ich aber wohl nie schaffen werde. Ich würde noch zig weitere Kilos in Kauf nehmen, wenn ich dafür ein bisschen Selbstbewusstsein erlangen könnte, aber das ist etwas was ich nicht beeinflussen kann. Egal mit welchem Gewicht, auch als es bergaufging und ich versucht hab die neuen Kilos anzunehmen, hab ich mich doch nie wircklich wohl gefühlt.Ich konnte mich hinstellen und mir sagen, so bist du schöner, aber richtig durgedrungen ist es nicht. Genauso war es mit den Essgestörten Gedanken, nur weil ich sie ignoriert und verdrängt hab, waren sie doch nie ganz weg. Es ist sinnlos mir etwas vorzumachen, ich hab lange versucht mir einzureden, dass ich es aushalten kann, aber diesen Körper jemals zu akzeptieren erscheint mir unmöglich.

Meine jetzige Art zu essen würde ich auch nicht als gesund bezeichnen.Mal esse ich normal, dann kotze ich wieder, dann esse ich wieder zu viel oder wieder gar nichts. Solange mein Gewicht steht, interessiert das jedoch niemanden.Und ich muss sagen, dass es sogar mich selbst irgendwie ungewöhnlich kalt lässt. Ich erzähl einfach mal die Wahrheit ohne kleine, aber wichtige Details auszulassen.
Ich kam ja kurz vor den Herbstferien, glaube im September oder Oktober, nach Hause und anfangs hab ich wircklich gut gegessen. Im Nachhinein würde ich vielleicht sagen, sogar zu gut. Ich hab genau darauf geachtet genug zu essen, jedes Lebensmittel auf der Welt ausprobiert und mich tierisch aufs Essen gefreut. Ich hätte die ganze Zeit damit verbringen können.Als ich hier weiter Zunahm, war das für mich in Ordnung, schließlich hatte ich noch Untergewicht und konnte es mir erlauben. Außerdem hat man mir oft genug gesagt, dass sich das Gewicht irgendwann einpendeln würde, also hab ich darauf vertraut. Mir war es in dem Moment auch nicht so wichtig, es gab so viele neue Dinge die ich entdecken konnte. Das klingt komisch, aber es war wirklich so. Ich war zum Ersten mal seit langer Zeit mit meinen Freunden aus und hatte dabei richtigen Spaß. Ich hab mich dabei nicht mehr abnormal und unattraktiv gefühlt, sondern wusste, dass ich schlank, aber gesund aussah. Ich konnte mit Ihnen Essen gehen und auch wircklich essen, nicht nur anderen dabei zugucken. Ich musste nicht mehr morgens bis 12 Uhr schlafen, damit der Tag kürzer wurde und ich nicht mit Lebensmitteln konfrontiert wurde.Sondern konnte gemütlich mit meiner Familie frühstücken. Das waren komplett neue Erfahrungen, die ich mir früher immer verboten habe und jetzt plötzlich machen durfte. Diese Phase habe ich so wundervoll in Erinnerung. Ich würde sagen, zu der Zeit war ich am unbeschwertesten und glücklichsten.
Die Essgestörten Gedanken hab ich verdrängt, mich bewusst abgelenkt, weil ich sonst das Gefühl hatte, sofort zurückzufallen. Ich wollte mich ja nicht mit dem Thema beschäftigen, hab die Therapie abgebrochen und aufgehört mit meinen Eltern oder Freunden darüber auch nur ansatzweise zu sprechen. Jetzt muss ich sagen, dass das echt dumm war, aber zu der Zeit wollte ich mich einfach komplett davon abgrenzen.
Dann nahm ich weiter zu, bekam Normalgewicht und die Zweifel fingen wieder ganz leise an, sich aus meinem Hinterkopf zu melden. Kleinigkeiten, wenn ich zB. Einkaufen war und gemerkt hab, dass mir S passt und es sich nicht gut angefühlt. Oder als ich anfing mich mit meiner besten Freundin zu vergleichen, weil ich merken musste, dass ich fast die gleiche Figur wie sie hatte. Verrückt eigentlich, dass mich das beunruhigt hat, weil ich sie immer um ihren Körper beneidet hab. Trotzdem, früher waren wir Welten entfernt und die Veränderung erschien mir so groß.
Ende des letzten Jahres habe ich wieder angefangen Fotos von mir in Unterwäsche zu machen, um jede Stelle meines Körpers genau untersuchen zu können. Jeden Makel rauspicken und darauf rumreiten. Eigentlich harmlose Augenblicke, von denen es aber irgendwann immer mehr gab. Außerdem kamen die Probleme in der Schule dazu und ich hatte auch noch mein Höhstgewicht erreicht.T rotzdem wollte ich den Rückschritt nicht richtig wahrhaben und es weiter verdrängt. Darin bin ich wircklich Weltmeister, kann ich gut, bis zur Perfektion. Dass ich manchmal erbrochen und unregelmäßig gegessen habe, war mir schon bewusst, aber ich hab es halt als Ausrutscher abgestempelt, denen ich nicht so viel Aufmerksamkeit schenken musste.
Keine Ahnung wann das genau war, aber die Motivation zu kämpfen lies immer mehr nach und der Wunsch nach früher kam wieder zurück, also hab ich aufgehört dagegen anzukämpfen. Seit mir bewusst geworden ist, dass ich wieder zurückgefallen bin oder auch nie wircklich draußen war und diesen Gedanken auch zugelassen hab, erschüttert es mich nicht mehr. Was soll ich sagen, anscheinend hab ich versagt, aber nicht einmal das berührt mich wircklich. Es gehört schon wieder dazu, fest in meinem Leben verplant. Dabei hab ich mir damals geschworen nie wieder zurückzufallen, denn es war so viel Arbeit, mich zu überwinden in die Klinik zu gehen. Die ganzen Opfer die ich bringen musste und die Kraft die ich dafür aufgebraucht habe, das sollte ewig halten. Tja, das war nicht die einzige Vorstellung die sich nicht erfüllt hat. Ich kann sagen, dass ich es wircklich versucht hab. Ich hab das was ich in meiner Macht lag getan, mir Hilfe geholt, gegessen, zugenommen und trotzdem bin ich die Essstörung nicht losgeworden.


Übrigens bin ich nicht die Einzige, die gut im Verdrängen ist, meine ganzes Umfeld anscheinend auch. Sogar bei meinen Eltern habe ich das Gefühl, dass sie mich ignorieren, vorallem meine Mutter.Damit meine ich nicht mein Essverhalten, denn das ist allein mein Problem. Ich weiß, dass ich alt genug bin und sie nicht mehr in der Lage sind, sich darum zu kümmern. Nein, ich meine die Tatsache, dass ich schrecklich unglücklich bin, es aber scheinbar keinen interessiert. Niemand fragt mal ernsthaft nach. Ich kann es einfach nicht von mir aus ansprechen, das schaffe ich nicht. Es kommt mir so lächerlich vor, jetzt wo ich körperlich gesund bin, über diese verrückten Ängste zu sprechen. Wie soll ich erklären, dass ich die Magersucht schrecklich vermisse und mir in meinen geheimsten Gedanken wünsche, ein Jahr zurückspulen zu können. Ich diesen Körper verabscheue und mich damit nicht akzeptieren kann und will. Mein Leben für mich absolut keinen Sinn mehr macht und die Schule jeden Tag ein neuer Spießrutenlauf ist, weswegen ich mich von morgens bis abends am Liebsten nur in meinem Zimmer aufhalten würde. Ich innerlich total wütend bin, auf einfach alles und jeden, besonders auf meine Eltern. Man hat mir versprochen, dass wenn ich Normalgewicht hätte, alles besser werden würde. Wo soll dieses Glück sein, dieses normale, schöne Leben? Ich fühle mich total hintergangen, als hätte man mich angelogen, mir etwas versprochen, dass sich nicht erfüllt hat.Und jetzt stehe ich hier, habe den Schritt gewagt, den anderen vertraut und wurde dafür bitter enttäuscht. Ich bin so sauer, weil ich die Essstörung losgelassen habe. Den einzigen Halt den ich hatte, aufgegeben und mich getraut habe, weil man es mir so geraten hat. Ist der Lohn dafür, dass man mich jetzt im Stich lässt. Das Schlimmste ist, dass ich aus dieser Sache nicht mehr rauskomme, sie jeden Tag ertragen muss und mir nicht einmal jemand dabei hilft. Es ist ätzend und es fällt mir schwer morgens aufzustehen, weil es immer derselbe Ablauf ist.Ich weiß, dieses Thema wird nervig, aber die Schule ist einfach nur der Horror für mich. Ich bin in der 11 Klasse, von der Realschule aufs Gymnasium gewechselt und hab die Ersten Wochen wegen dem Klinikaufenthalt verpasst, was es noch schwieriger macht, Anschluss zu finden. Aber Allgemeine, scheinen die meisten Leute nicht unbedingt auf neue Kontakte aus und ich würde es nicht schaffen, über meinen Schatten zu springen und wircklich auf die anderen zugehen können. Klar, unterhält man sich manchmal, aber ich hasse Smalltalk und gute Freunde hab ich dort nur Wenige von früher.
Die Vorstellung, noch zwei-drei Jahre auf dieser Schule zu verbringen, erscheint mir unmöglich.Wenn ich etwas sage oder darauf anspiele, dass die Probleme in der Schule nicht einfach nur darauf basieren, dass ich mehr lernen und aus mir rauskommen muss, dann wird das ignoriert. Das wird schon mit der Zeit... Klar, aber wer zeigt mir, wie ich den nächsten Tag überstehen soll? Ich fühle mich dort so ungewollt und einsam, dass ich es nicht einmal schaffe vor dem Kurs zu sprechen. Mein Herz schlägt jedes mal so schnell, dass ich nicht die Luft hab, um ohne zu stottern einen Satz zu formulieren. Vor dem letzten Referat hatte ich Tage vorher schon Angst und währenddessen, haben meine Beine so gezittert dass ich Probleme hatte zu stehen. Ich komm mir vor, wie der letzte Trottel, vorallem weil mich keiner ernst nimmt und es wircklich nachvollziehen kann. Ich kann es ja selbst nicht, denn auch wenn ich von Natur aus schüchtern bin, so extrem unsicher war ich früher nie. Nicht einmal meine eigene Mutter versteht, wie schlimm das für mich ist. Ich fühle mich so dumm, weil ich es nicht einmal schaffe die simpelsten Dinge auf die Reihe zu kriegen und mich wie ein normaler Mensch zu verhalten. Dieses Problem anzusprechen ist mir sogar hier schon peinlich genug, denn mir ist klar wie gestört das klingt. Eigentlich bin ich nicht so, wenn ich mit meiner Familie oder Freunden zusammen bin, dann kann ich reden. Ich weiß, dass ich es eigentlich kann, aber in der Schule ist es ganz anders und ich hab das Gefühl, als hätte ich darüber keine Kontrolle mehr. Außerdem ist die Anstregung, diesen Druck Tag für Tag auszuhalten, unheimlich anstrengend und ich weiß wircklich nicht mehr, wie lange ich das noch durchhalte. Jeder Tag ist purer Stress für mich, nicht in kleinen Dosen über den Tag verteilt, sondern pausenlos da.
Und von Ausgleich kann man auch nicht reden, denn während der Woche hab ich keine Kraft noch etwas zu unternehmen. Die zwei freien Tage am Wochenende bringen da auch nicht viel. Nur was soll ich denn sonst machen, wie soll ich mich beweisen, wenn ich es nicht einmal schaffe, überhaupt darüber zu sprechen und mich zu zeigen. Ich komme mir mit 17 Jahren vor, wie ein hoffnungsloser Fall und bin nah dran, meine Zukunft an den Nagel zu hängen und das hinzuschmeißen. Das Einzige was ich sehe, ist, die Essstörung. Da wären wir wieder bei dem Thema, das nicht von mir wegzudenken ist. Ich wünschte, ich wäre schon so weit wie meine Schwester, die gerade erfolgreich ihr Abitur macht. Dann wüsste ich, dass ich schonmal die Grundlage für eine gute Zukunft hätte und erstmal ausprobieren könnte. Wie gerne würde ich weit weg von dem hier. Wenn ich jetzt aufhöre, werde ich das irgendwann sowieso bereuen, aber mir fehlt einfach die Kraft.



17.5.10 22:19
 


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bisher 5 Kommentar(e)     TrackBack-URL


tin / Website (20.5.10 20:06)
wow ich würd mal sagen, da ist eine in schreiblaune
ich finde es sehr schön, dass du so reagierst. von vielen bekomme ich ganz eigenartige kommentare.. so gleichgültig irgendwie.
aber weißt du, was mir mal wieder angst macht? deine worte könnten meine sein. ich denke exact das selbe! klar, dünn war man auch nicht sorglos, aber man war sorgloser als mit mehr gewicht. man hat so das gefühl, dass eine zusätzliche last von den schultern fällt. man hat wenig zu ertragen, wenig von sich anzunehmen. und natürlich das mit dem "Dünn= hilsbedürftig- blick" der anderen..
ich wurde auch sehr kalt gegenüber den anderen, als ich mehr wog. so, als würde ich sie für die zunahme verantwortlich machen. oder an ihnen meinen frust rauslassen..
ich werde mir morgen nochmal komplett deinen eintrag durchlesen und dir dazu und zu deiner letzten mail eine antwortmail schreiben
hab dich lieb
und.. wir schaffen das schon!


tin / Website (23.6.10 11:27)
hallöchen
ich muss zugeben, ich bin sher gespannt auf deine nächste mail. aber lass dir ruhig zeit, hätte momentan ohnehin kaum zeit richtig dafür. möp.
du hast nen bruder? wie ist er denn so?
küsschen


tin / Website (30.6.10 10:19)
schade, dass dein bruder und du in verschiedenen welten wohnt. so muss das nicht sein
da sklingt sehr bitter irgendwie.
ja, mit den männern hast du schon recht. manchmal sehe ich mich, auf fotos oder in verspiegelten fenstern und kann mir ein bild davon machen, wie ich wirke. da sist immer eigenartig, weil es nicht zu dem passt was in meinem kopf ist.

aber wie geht es dir denn? und mach dir keinen stress wegen der mail
küsschen


tin / Website (7.7.10 18:49)
vielen dank für die mail! konnte sie bisher nur kurz überfliegen leider.
danke für dein mitgefühl wegen meiner oma
sie kann nun wieder essen und alles, ein wunder. warum verfasst du nicht nochmal nen eintrag? der letzte ist schon soo alt.
und dass mit deinem selbstbild ist sehr schade.. darf ich fragen, ob dein gewicht immer noch so ist, wie auf den bildern die di zuletzt auf den fotoblog getan hast? denn da bist du nicht "breit gebaut" ,keineswegs!
küsschen


tin / Website (10.7.10 12:21)
ich würde mich sehr freuen, wenn du einfach öfters mal ein paar sätze bloggst. muss ja nicht viel sein. das mit den kontakten ist wirklich schwierig, da scheitere ich auch immer mal wieder. aber es kann auch verdammt gut tun und vor allem helfen
danke, dass du mich für taper hältst. ja mein papa hatte ne therapie, mitlerweile aber nicht mehr. er nimmt nur antidepressiva und behauptet, er sei zufrieden "brauche keine freunden, nur abends seinen wein und die glotze, das maht ihn glücklich"
aha--
du, das mit dem sich breut fühlen kenne ich nur zu gut. lustigerweise schwankt das aber. mal sehe ich, das ich nicht breit bin, mal schau ich an mir herab und denke "oh gott." aber die eigene perspektive ist eh nicht realistisch, nicht das, was andere sehen. und dann hat man noch irgendwo das alte bild, das soviel anders ist, als das aktuelle. aber das aktuelle ist, wie schon gesagt, nicht breit!
die mail hab ich vorhin übrigens schon geschrieben
küsschen

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